Rückblick auf unser Schulfest

Trotz wechselhaften Wetters war unser diesjähriges Schulfest ein voller Erfolg. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Gäste genossen gemeinsam einen fröhlichen Nachmittag mit vielen abwechslungsreichen Angeboten und Aktionen.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Orga-Team sowie dem Förderverein für die engagierte Vorbereitung und Gestaltung des Festes. Besonderer Dank geht auch an Frau Holl und die Schulpflegschaft für die Organisation des Elterncafés sowie an alle Eltern für die vielfältigen Buffetspenden und ihre tatkräftige Unterstützung.

Das Schulfest hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig und engagiert unsere Schulgemeinschaft ist. Dank der vielen helfenden Hände wurde das Fest zu einem rundum gelungenen Erlebnis, an das wir uns gerne erinnern werden.

 

Kooperation mit der Liverpool Hope University

Englische Lehramtsstudierende aus Liverpool sind jedes Jahr für eine Woche zu Gast an unserer Grundschule und bereichern unseren Schulalltag mit Sprache und Kultur aus erster Hand.

Aus einer früheren Kooperation unserer Schule mit dem Zentrum für Lehrer*innenbildung der Universität zu Köln ist ein festes Austauschformat mit der Universität in Liverpool entstanden, das inzwischen zu einem wichtigen Bestandteil unseres Schulprofils geworden ist.

 

Im Rahmen dieses Programms kommen jedes Jahr Lehramtsstudierende aus Liverpool an unsere Schule, um in verschiedenen Klassen zu hospitieren. Sie erhalten Einblicke in den Unterricht an einer deutschen Grundschule und lernen unterschiedliche Fächer, Methoden und Unterrichtsformen kennen. Gleichzeitig bringen sie eigene Erfahrungen und aktuelle Impulse aus der englischen Lehrerbildung mit, die unser Kollegium und unsere Schülerinnen und Schüler bereichern.

Die Hospitationen sind bewusst als Beobachtungs- und Mitlernphasen gestaltet. Die Studierenden nehmen am Unterrichtsgeschehen teil, unterstützen punktuell in einzelnen Phasen und gestalten – je nach Sprachstand der Kinder – kurze eigene Sequenzen, vor allem im Bereich Englisch. So entsteht ein lebendiger fachlicher und kultureller Austausch, von dem beide Seiten profitieren. Ein Austausch von Lehrkräften oder Studierenden unserer Schule nach Liverpool findet dabei nicht statt; der Schwerpunkt liegt auf den Besuchen der englischen Gäste an unserer Schule.

 Chancen für unsere Schülerinnen und Schüler

Für unsere Schülerinnen und Schüler ist der Besuch der Gäste aus England eine besondere Erfahrung. Sie erleben die englische Sprache nicht nur im Lehrbuch, sondern in echter Kommunikation mit jungen angehenden Lehrkräften. Dadurch entstehen natürliche Sprech- und Hörsituationen, in denen die Kinder ohne Leistungsdruck erste oder weiterführende Erfahrungen mit der Fremdsprache sammeln können.

Darüber hinaus eröffnet der Kontakt zu den Studierenden einen Blick über den eigenen Tellerrand: Die Kinder erfahren, wie Schule und Alltag in einem anderen Land aussehen, welche Gemeinsamkeiten es gibt und worin sich der Unterricht unterscheidet. So fördern wir Neugier, Offenheit und interkulturelle Kompetenz – zentrale Bausteine einer modernen, weltoffenen Bildung.

 

Ein Gewinn für Schule und Lehrerausbildung

Auch für unser Kollegium ist das Programm ein Gewinn. Im Austausch mit den Studierenden aus Liverpool entstehen Gespräche über Unterrichtsqualität, Methodenvielfalt und aktuelle Entwicklungen in der Lehrerbildung. Unsere Schule wird so zu einem Lernort nicht nur für Kinder, sondern auch für angehende Lehrkräfte.

Wir freuen uns sehr, dass sich aus der ursprünglichen Kooperation ein dauerhaftes, vertrauensvolles Austauschformat mit der Universität in Liverpool entwickelt hat, das jedes Jahr aufs Neue unseren Unterricht und das Schulleben bereichert.

Fotoquelle: ChatGPT

Studie „Miteinander lernen“

In diesem Schuljahr haben Kinder der Klassen 3 und 4 an einer wissenschaftlichen Studie der Universität Vechta teilgenommen. Dabei ging es um Offenheit gegenüber Vielfalt, Fairness, Gleichbehandlung und Hilfsbereitschaft.

Die Kinder unserer Schule zeigten dabei eine deutlich höhere Diversitätsakzeptanz als Kinder aus zwei Vergleichsregionen. Besonders interessant ist, dass die Diversitätsakzeptanz unserer Kinder nach der Projektwoche zum Thema Vielfalt sogar noch höher war als vorher.

Wir freuen uns, dass das Ergebnis unsere gelebte Vielfalt und Toleranz so gut widerspiegelt und unsere Projektwoche dies tatsächlich noch positiv beeinflussen konnte.

Bei Interesse finden Sie mehr Infos dazu unter
www.developing-minds.de

Medienerziehung

Digitale Medien sind aus dem Alltag von Kindern nicht mehr wegzudenken. Bereits im Grundschulalter sammeln viele Kinder erste Erfahrungen mit Smartphones, Tablets, digitalen Spielen und sogar Messenger-Diensten. Als Schule möchten wir Kinder dabei begleiten, Medien verantwortungsvoll, altersgerecht und sicher zu nutzen.

Medienerziehung verstehen wir als gemeinsame Aufgabe von Schule und Elternhaus. Deshalb möchten wir Familien informieren, Orientierung geben und Kinder in ihrer Medienkompetenz stärken.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen, Empfehlungen und Materialien rund um die Themen digitale Medien, Handynutzung im Grundschulalter sowie hilfreiche Hinweise für Eltern.

Bitte zögern Sie nicht, uns anzusprechen, wenn Sie Fragen haben.

Auch unsere Schulsozialarbeiterin Judith Ahlgrim steht Ihnen bei dieser Thematik beratend zur Seite.

Bild: KI generiert

Projekt „smart kiddies“

Kurz vor dem Übergang zur weiterführenden Schule nehmen unsere Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen am Präventionsprojekt „smart kiddies“ teil.

Das Projekt unterstützt Kinder dabei, sich altersgerecht und reflektiert mit digitalen Medien auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Mediennutzung, Bildschirmzeiten, soziale Medien, Online-Kommunikation und ein verantwortungsvoller Umgang mit Smartphone, Internet und digitalen Spielen.

Durch spielerische Methoden, Gespräche, Rollenspiele und kindgerechte Materialien lernen die Kinder, Chancen und Risiken digitaler Medien besser einzuschätzen und eigene Mediengewohnheiten bewusster wahrzunehmen.

„smart kiddies“ richtet sich dabei nicht nur an die Kinder, sondern bezieht auch Eltern und Schule mit ein. Ziel ist es, Medienkompetenz frühzeitig zu stärken und Kinder auf ihrem Weg in die digitale Welt zu begleiten.

Das Projekt passt besonders gut zum Übergang auf die weiterführende Schule, da viele Kinder in dieser Zeit erstmals intensiver mit Smartphones, Messenger-Diensten und sozialen Netzwerken in Kontakt kommen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier:
smart kiddies – Mediensuchtprävention NRW

Quellen:

Digitale Medien im Unterricht

An unserer Schule setzen wir digitale Medien bewusst, altersgerecht und pädagogisch sinnvoll ein. Dabei steht das aktive, kreative und verantwortungsvolle Arbeiten mit digitalen Werkzeugen. Die Kinder lernen digitale Medien als Hilfsmittel zum Lernen, Forschen, Gestalten und Präsentieren kennen.

Unsere iPads werden beispielsweise genutzt, um:

  • Lerninhalte zu recherchieren,
  • eigene Präsentationen zu erstellen,
  • kreative Projekte umzusetzen,
  • Lernvideos oder Hörbeiträge anzuschuen und aufzunehmen,
  • gezielte Aufgaben als Übung zuzuweisen, 
  • und gemeinsam an Aufgaben zu arbeiten.

Auch erste Erfahrungen im Bereich Robotik und Programmieren gehören zu unserem Unterricht. Spielerisch lernen die Kinder dabei logisches Denken, Problemlösestrategien und kreatives Arbeiten kennen.

Die Arbeit mit digitalen Medien orientiert sich dabei am Medienkompetenzrahmen NRW. Dieser hat das Ziel, Kinder zu einem sicheren, kreativen, verantwortungsvollen und reflektierten Umgang mit digitalen Medien zu befähigen. Neben der Medienkompetenz gehört dazu auch eine informatische Grundbildung bereits ab den ersten Schuljahren. 

Uns ist wichtig, dass digitale Medien Kinder nicht passiv beschäftigen, sondern sie beim aktiven Lernen unterstützen. Deshalb verbinden wir digitale Lernangebote immer mit Austausch, Bewegung, Kreativität und gemeinsamem Arbeiten.

So möchten wir Kinder dabei begleiten, digitale Medien kompetent, verantwortungsvoll und sinnvoll für ihren Lernprozess zu nutzen.

Quellen:

Bildschirmzeit im Grundschulalter

 

Digitale Medien gehören heute selbstverständlich zum Alltag vieler Kinder. Gleichzeitig ist es wichtig, auf eine altersgerechte und ausgewogene Mediennutzung zu achten. Besonders im Grundschulalter benötigen Kinder noch klare Regeln, Orientierung und ausreichend medienfreie Zeiten im Alltag.

Fachleute empfehlen, Bildschirmzeiten bewusst zu begleiten und regelmäßig gemeinsam mit den Kindern zu reflektieren. Dabei kommt es nicht nur auf die Dauer der Nutzung an, sondern auch auf die Inhalte und eine gute Balance zwischen Bewegung, Spielen, sozialen Kontakten, Lesen, Kreativität und Erholung.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) empfiehlt für Kinder im Grundschulalter eine begrenzte und altersgerechte Mediennutzung. Für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren wird häufig eine tägliche Bildschirmzeit von etwa 45 bis maximal 60 Minuten als Orientierung genannt. Wichtig ist dabei, feste Regeln zu vereinbaren und möglichst auf bildschirmfreie Zeiten — beispielsweise beim Essen, vor dem Schlafengehen oder während gemeinsamer Familienzeiten — zu achten.

Auch die Initiative „SCHAU HIN!“ weist darauf hin, dass Kinder Medien nicht alleine nutzen sollten. Eltern können Kinder unterstützen, indem sie Interesse an den genutzten Inhalten zeigen, gemeinsam Medien nutzen und Vorbilder im eigenen Medienverhalten sind.

Quellen:

Elterninformationen

Die digitale Medienwelt entwickelt sich rasant und stellt Familien im Alltag oft vor neue Fragen und Herausforderungen. Um Eltern bei der Medienerziehung zu unterstützen, haben wir hilfreiche Informationen, Empfehlungen und weiterführende Angebote zusammengestellt.

Der folgende Flyer enthält praktische Tipps für einen sicheren und altersgerechten Umgang mit digitalen Medien sowie Hinweise zu empfehlenswerten Informationsseiten und Beratungsangeboten.

Gemeinsam möchten wir Kinder dabei unterstützen, Medien verantwortungsvoll, bewusst und sicher zu nutzen. 

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Erst smart, dann phone

Ein empfehlenswertes Angebot für Familien ist auch die Initiative „Erst smart, dann Phone“. Sie setzt sich dafür ein, Kinder schrittweise und altersgerecht an die Nutzung digitaler Medien heranzuführen und Eltern bei wichtigen Entscheidungen rund um das erste Smartphone zu unterstützen.

Die Initiative bietet hilfreiche Informationen, praktische Tipps und Denkanstöße für einen bewussten Umgang mit digitalen Medien im Grundschulalter:

https://www.erstsmartdannphone.de/

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